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Höhere Ernten für Mais und Sojabohnen

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von , am
10.04.2015

Die neue Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) könnte die Agrarmärkte stärker belasten als gedacht.

Körnermais aus Serbien ist eine andere Art als heimischer? Im Aflatoxin-Skandal wird viel Unfug verbreitet. © landpixel
So haben die US-Experten in ihrer gestrigen Schätzung die weltweite Sojabohnenernte nochmals leicht angehoben. Grund dafür ist eine höhere Ernte in Argentinien. Die weltweiten Endbestände ließ das USDA aber nahezu unverändert.
 
Anders sieht es indes bei Weizen aus. Hier sollen die Endbestände sogar um 0,5 Mio. t sinken, obwohl die Weltweizenernte auf knapp 726,5 Mio. t angehoben wurde. Für die EU sehen die USA Rekordexportemngen von nun 33,5 Mio. t im laufenden Wirtschaftsjahr.
 
Deutlich verbessert hat sich die Versorgungslage bei Mais. So sollen die Endbestände im Wirtschaftsjahr 2014/15 auf rund 188,5 Mio. t klettern. Denn die US-Schätzer gehen von einer um 2,3 Mio. t höheren Maisernte weltweit aus. Sie soll nun fast 992 Mio. t betragen.

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