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Importstopp: EU-Länder müssen zusammenhalten

von , am
28.01.2015

© Werkbild
Copa-Cogeca begrüßt die Aufforderung von EU-Landwirtschaftsministern und EU-Kommission, gegenüber dem russischen Embargo für Agrarexporte geeint zu handeln. Copa-Cogeca warnt, dass sich die am schlimmsten vom Embargo getroffenen Märkte noch in kritischer Situation befinden.  Dabei gehen die von der EU getroffenen Maßnahmen in die richtige Richtung, um die schweren Auswirkungen des Exportverbots abzumildern.
 
Russland hält die Regeln der WTO zum Welthandel nicht ein. In ihrem gestrigen Treffen in Brüssel diskutierten die Minister die Auswirkungen. Der Präsident von Cogeca, Christian Pèes, warnte: "Seitdem Russland unseren größten Exportmarkt getroffen und ein einseitiges Importverbot für EU-Agrarexporte verhängt hat, haben sich die Preise immer noch nicht erholt. Die Preise, die Erzeuger für Schweinefleisch, Milch, Obst und Gemüse und Rindfleisch erzielen, decken nicht einmal die Produktionskosten. In allen Sektoren bedarf es an Unterstützung zur Erschließung neuer Absatzmärkte und Exportförderung. Der Abbau sanitärer Hindernisse sowie anderer unnötiger Handelshemmnisse ist von zentraler Bedeutung.“
 
 

Brüssel verlängert Inerventionszeitraum

Pekka Pesonen, Generalsekretär von Copa-Cogeca, führte aus: "Die Schweinefleisch- und Milcherzeuger der EU wurden schwer getroffen. Nichtsdestoweniger begrüßen wir die heutige Ankündigung der Kommission, die private Lagerhaltung für Butter und Magermilchpulver über Februar hinaus aufrechtzuerhalten."
 
Für Obst und Gemüse müsse der neue Aktionsplan an die Marktrealität in den unterschiedlichen Mitgliedstaaten angepasst werden. Copa-Cogeca umriss in einem Schreiben an den Generaldirektor, Herrn Plewa, wichtige Maßnahmen und appellierte an die Kommission, eine 5.000 Tonnen Quote pro Mitgliedstaat einzurichten, die dementsprechend für Obst und Gemüse verwendet wird, sowie die bisher nicht genutzten Mengen in das neue System zu übertragen. In manchen Ländern wie Spanien und Italien werden auch größere Mengen für Zitrusfrüchte und Äpfel benötigt. 
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