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Initiative Tierwohl: So geht es weiter

von , am
07.05.2015

Weil sich so viele Betriebe angemeldet haben, wurden einige auf eine Warteliste gesetzt. Die ISN klärt auf, wie diese Liste nun abgearbeitet wird.

© landpixel
Die Auswahl der Betriebe, die zugelassen werden, erfolgte durch ein Losverfahren bei dem Zufallszahlen zugewiesen wurden. Die Platzvergabe auf der Warteliste erfolgte anhand dieser Zahlen. Die Liste wurde an die QS-Bündler verschickt. Bei diesem können Schweinehalter erfragen, an welcher Position sie sich befinden.

Nachrücken möglich

Wenn weitere Finanzmittel zur Verfügung stehen, können Betriebe auf der Liste nach oben rücken. Dies geschieht zum Beispiel, wenn Einzahlungen in den Tierwohl-Topf erfolgen, andere das Audit nicht bestehen oder ihre Anmeldung zurück ziehen. Einige die sich registrieren ließen, haben noch keine Nachricht erhalten, ob sie dabei sind oder nicht. Diese können bei ihrem Bündler nachfragen. Die ersten Tierwohl-Audits auf den Höfen haben in den vergangenen Tagen bereits stattgefunden.

Daten können angepasst werden

Wenn der Betrieb bei der Vergabe bisher noch nicht zum Zuge gekommen ist, kann dieser seine Daten noch anpassen. Das heißt, der Betrieb darf über den Bündler die Tieranzahl und die ausgewählten Kriterien ändern. Die Daten können Schweinehalterso lange anpassen, bis sie die Auditerlaubnis haben. Danach müssen die Kriterien und die Tieranzahl bleiben.

Spielraum für Umsetzungszeitpunkt

Wenn ein Betrieb auf der Warteliste die Zulassung zur Auditierung erhält, kann er den Zeitpunkt der Umsetzung einmalig verschieben. Dabei rückt er auf der Warteliste nicht nach hinten. Der Termin darf dann um bis zu fünf Monate später liegen, gerechnet wird ab der Bekanntgabe über die Zulassung zur Auditierung. So ist ausreichend Zeit, gewählte Verpflichtungen etwa zur Erhöhung des Platzangebotes rechtzeitig vor der Auditierung wieder zu erfüllen.
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