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KWS will Kapazitäten erweitern

von , am
16.10.2014

Die KWS SAAT AG will ihre Kapazitäten in der Saatgutaufbereitung in Nordamerika und Osteuropa erweitern. Zusätzlich werden die Forschung in Einbeck gestärkt und das neue Forschungszentrum in St. Louis, USA, weiter aufgebaut.

© KWS SAAT AG
Anlässlich der Bekanntgabe des Jahresabschlusses 2013/14 kündigte der Vorstand des Saatzuchtunternehmens die Umwandlung der KWS Saat AG in eine europäische Aktiengesellschaft - KWS Saat SE - an. Darüber soll die Hauptversammlung am 18. Dezember entscheiden.
 
Im Geschäftsjahr 2013/2014 steigerte KWS den Umsatz um 2,7 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro. Bereinigt um negative Währungseinflüsse läge der Umsatz 7,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank allerdings von 152,1 Millionen Euro auf 138,4 Millionen Euro. Gleichwohl schlagen Vorstand und Aufsichtsrat aufgrund der guten operativen Geschäftsentwicklung eine unveränderte Ausschüttung von 3,00 Euro je Aktie vor.
 
"Nach zwei außerordentlich starken Vorjahren ist auch der Jahresabschluss 2013/2014 sehr erfreulich. Mit einer EBIT-Marge von 11,8 Prozent zeigt die KWS-Gruppe weiterhin eine hohe Ertragskraft", kommentierte Philip von dem Bussche, CEO der KWS SAAT AG, die Bilanz. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 5 Prozent bis 10 Prozent bei einer EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent.

Forschungsaufwand gesteigert

Über alle Fruchtarten hinweg erhielt KWS im Geschäftsjahr 2013/2014 336 (276) Vertriebsgenehmigungen für neue Sorten. Die Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen erhöhten sich um 6,0 Prozent auf 148,8 Millionen Euro. Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 1.836 (1.768) der 4.847 (4.443) weltweit für die KWS-Gruppe tätigen Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Die Vertriebskosten stiegen bedingt durch den Ausbau der internationalen Vertriebsstrukturen um 7,1 Prozent auf 204,0 Millionen Euro.
 
Im Geschäftsjahr 2013/2014 investierte das Unternehmen insgesamt 82,6 (65,2) Millionen Euro in Sachanlagen - ein Plus von 26,7 Prozent. Einen Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildet der Kapazitätsausbau in der Maisproduktion, darunter der Neubau einer Saatgutaufbereitungsanlage in Serbien. Ferner erfolgten Modernisierungsmaßnahmen in der Zuckerrübensaatgutproduktion in Nordamerika sowie zahlreiche Ersatzinvestitionen.
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