Getreideernte Wintergerste: Alle Landessortenversuche auf einen Blick

Luftbild eines Traktors mit Sämaschine auf dem Acker © agrarfoto Bild vergrößern
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Notreife Gerstenbestände im Nordwesten und gute Erträgen bei passenden Niederschlägen im Südosten. Bei uns finden Sie alle brandaktuellen LSV-Ergebnisse bundesweit.

Ein Mann betrachtet die geerntete Gerste © agrarfoto Bild vergrößern

Die Landessortenversuche (LSV) der Bundesländer sind wichtige Gradmesser für die Sortenwahl. Wie gut schneiden die Top-Sorten in der Region ab? Decken sich die Ergebnisse der Gerstenernte 2017 mit den mehrjährigen Erträgen? Wie hat sich die Vorsommertrockenheit konkret in dt/ha ausgewirkt? Und welche Sorten sind für die kommende Herbstaussaat empfohlen?

Wir haben die LSV aller Länderdienststellen abgefragt und geben konkrete Antworten: In der Karte unten finden Sie die Erntedaten 2017 und die mehrjährigen Erträge für alle Sorten, die über dem Durchschnitt abschneiden. 100 Prozent entspricht dem Versuchsdurchschnitt der jeweiligen Region. In Süddeutschland ist nach zwei- und mehrzeiligen Sorten unterschieden.

Alle Sortenergebnisse und -empfehlungen finden Sie auch in Ihrem dlz agrarmagazin 9/2017, das am 25. August erscheint.

LSV Wintergerste: Alle Ergebnisse aus allen Regionen


Andreas Reschke aus Wanzleben setzt auf Hybridgerste
  • Andreas Reschke erzielt mit Hybridgerste Mehrerträge gegenüber Liniensorten, 2016 knapp 80 Euro/ha mehr Gewinn.

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  • Andreas Reschke kontrolliert seine Hybridgerste. "Später säen, Saatstärke senken, Stickstoffdüngung anpassen, all das hilft, den Mehrertrag in Mehrerlös umzusetzen."

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  • Das Klostergut Meyendorf GbR in Wanzleben besitzt zwei Drescher für rund 1.400 ha Marktfrüchte. "Bei der Ernte wie bei der Aussaat wollen wir die Arbeits­spitzen möglichst entzerren", erklärt der Betriebsleiter die Maschinenausstattung.

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  • Der Betrieb verfügt über moderne Technik, hier zwei Güllefässer für die Schweinegülle aus dem benachbarten Mastbetrieb.

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  • Geschäftsführer Reschke vor den Büro- und Sanitärräumen des Klosterguts: Hinter dem Torbogen befinden sich fünf Wohnungen.

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  • Andreas Reschke: "Hybridsaatgut hat mich 2015 pro Hektar 111,45 Euro gekostet, das sind 47 Prozent mehr als Liniensorten."

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  • Die Hybridgerste sät Andreas Reschke zwischen dem 20. und 25. September mit rund 180 Körnern/qm aus.

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