Login
Persönlichkeit

Zurück aufs Land

von , am
23.06.2015

In Schottland interessieren sich immer mehr junge Menschen für das so genannte Crofting. Unsere Reisereporterin Petra hat diese Jahrhunderte alte Landnutzung für Euch erkundet.

Auf der Insel Barra stehen Schafe das ganze Jahr über im Freien. © Foto: Jacob
Die wilden und offenen Landschaften des schottischen Highlands und der vorgelagerten Inseln gehören zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Europas. Doch so menschenleer wie heute waren diese Gegenden nicht immer. „Die Zeit ist gekommen, unser Land wiederzubesiedeln“, sagt James Shewan (27), Teilnehmer des „20:20“- Workshops in Lochinver. Die von der Scottish Crofting Federation (SCF) organisierte Veranstaltung stand unter dem Motto: „Wie soll das Crofting 2020 und darüber hinaus ausschauen?“ Denn es gibt einen neuen Trend, den unsere Reisereporterin Petra Jacob für die dlz next erkundet hat: Crofting.
Crofting ist ein altes, in Schottlands unwirtlichsten Gegenden verbreitetes System der Landnutzung. Zu einer Croft gehören durchschnittlich 2 bis 5 ha Land, daneben erfolgt die Nutzung von Gemeinschaftsweiden. Der so genannte Crofter lebt allein oder mit Familie in einem kleinen Haus auf dem Stück Land. Nur in den seltensten Fällen kann ein Crofter von dem leben, was der kleine Hof abwirft. Zumeist sind weitere Einkommen nötig, wie Fischfang, Weberei oder Algenernte. Petra hat verschiedene Junglandwirte besucht und ihre Gespräche und Erlebnisse in einer faszinierenden Reisereportage festgehalten, die richtig Lust macht, selber einmal über die grünen Hügel Schottlands zu spazieren. jd
Der vollständige Beitrag ist in der dlz next Juli 2015 erschienen.
Auch interessant