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dlz 11/14: Sojasaatgut aus Deutschland - Herrmann Endres

von , am
30.10.2014

© Kiermeir
 
Die Bedeutung heimischer Eiweißquellen steigt, nicht zuletzt auch durch die Möglichkeit, Soja auf ökologischen Vorrangflächen zu nutzen. Es fehlt aber an hierzulande erzeugtem Saatgut. Der Großteil der Vermehrung für Sojabohnen findet in Österreich und Frankreich statt.
 
Herrmann Endres Gützingen in Bayern züchtet auf seinem Betrieb seit 2010 Soja. Auf mittlerweile rund 25 ha erzeugt er Basis- und Z-Saatgut für regionale Anbauer. Damit trägt er dazu bei, dass sich der Sojaanbau und dadurch auch die Saatgutproduktion nicht mehr nur auf Gunstlagen in Süddeutschland beschränken. Denn die Züchtung bietet zunehmend frühreifere Sorten, die sich auch für Grenzlagen eignen. In Deutschland steigt die Anbaufläche von Soja seit Jahren kontinuierlich, dieses Jahr wurden 10.000 ha erreicht.


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