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Familie

Mobbing: Stark machen und stark bleiben

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

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von , am
24.02.2017

Tierquäler, Nahrungsvergifter, Umweltsünder sind nur einige Beispiele dafür, wie Landwirtskinder von Schul- und Spielkameraden beschimpft werden. Selbst manche Lehrer schlagen in die Kerbe. Das darf nicht sein. Erklärungen und Lösungsvorschläge helfen dabei, dass aus der Jugend starke Bauern und Bäuerinnen werden.

Kleiner Junge in starker Pose.
© fotolia

Noch vor ein paar Jahren nahm eine Landwirtin den Schulkameraden ihrer Söhne den Wind aus ihren Beschimpfungssegeln, indem sie die Klasse auf den Hof einlud und alles erklärte. Jetzt beim jüngsten Sohn funktionierte das nicht mehr, weil die Klasse sich weigerte, auf einen ‚Tiermörderhof‘ zu gehen. Eine andere Mutter wollte ihrer Tochter mit der gleichen Idee helfen. Auch hier lehnte die Klasse ab. Sie gehe nicht auf einen doofen Bauernhof und die Schülerin musste sich sagen lassen: "Du lebst in einem Dreckloch."

Bei allen Bemühungen der Landwirtschaft, aufzuklären, zu zeigen und zum Mitmachen zu animieren fühlt man sich hilflos, wenn solche Angebote pauschal und böse abgelehnt werden. Deshalb ist es wichtig, Hintergründe, Verhaltensweisen und Lösungsvorschläge für die betroffenen Kinder zu kennen.

Wir unterhalten uns darüber mit Diplompychologin Kristina Timm. Sie ist seit 9 Jahren Schulpsychologin in der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken.

 

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin März 2017 erschienen.

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