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Familie

Umgehen mit Demenz

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

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Eine junge Frau schiebt eine Frau im Rollstuhl .
Die Pflege von demenzkranken Angehörigen ist zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben eine große Herausforderung. © fotolia
von , am
27.06.2017

Die Pflege von demenzkranken Angehörigen ist zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben eine große Herausforderung. Ein besseres Verständnis für die Reaktionen der Kranken hilft Pflegenden in dieser Situation.

Marie M. weiß momentan nicht mehr weiter. Die Kuh Lise hat Schwierigkeiten beim Kalben, die Männer sind auf dem Feld, der Tierarzt braucht noch eine halbe Stunde und die Nachbarin geht nicht ans Telefon. Die Landwirtin kann ihre Schwiegermutter nicht mehr alleine lassen. Ihre Demenzerkrankung macht sie unberechenbar.

Da kommt Marie M. in ihrer Not eine Idee. Sie nimmt ihre Schwiegermutter mit in den Stall. Und siehe da, die sitzt ganz ruhig neben einem Kälberiglu und streichelt das Kalb. Marie M. kümmert sich um die Kuh, bis der Tierarzt kommt. Dann kann sie mit ihrer Schwiegermutter wieder ins Haus gehen.

Die meisten Pflegenden kennen die Belastung durch die Pflege dementer Familienangehöriger und die Aufgaben im Betrieb. Anna Leib-Gerstner leitet die Fachberatung Pflege/Pflegeservice im Bereich Pflege des medizinischen Diensts der Krankenversicherung (MDK).

Die Soziologin M. A., Gesundheits-, Krankenpflegerin und Pflegeberaterin beantwortet die Fragen aus ihrem großen Erfahrungsschatz.

 

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juli 2017 erschienen.

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