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Ratgeber

Weg mit dem Dreck

von , am
26.01.2015

Künftig dürfen Staubsaugermotoren nur noch maximal 900 Watt aufnehmen. Ob die Sauger damit den Herausforderungen im landwirtschaftlichen Haushalt noch gewachsen sind, haben wir für Sie getestet.

Wir haben getestet, wie gut Staubsauger mit geringer Motorleistung mit viel Dreck zurechtkommen. © Foto: Deutsch
Stallstaub, Ackerdreck und Forstschmutz - Staubsauger haben in einem landwirtschaftlichen Haushalt viel zu tun. Sie müssen große und grobe Verschmutzungen genauso gut schlucken wie kleine und feine. Ein Sauger mit viel Leistung scheint hier die richtige Wahl zu sein. Seit September 2014 ist die maximale Leistungsaufnahme neuer Staubsauger allerdings auf 1.600 Watt begrenzt, ab September 2017 wird die Grenze 900 Watt betragen - bisher waren Sauger mit 2000 Watt keine Seltenheit. Diese Verordnung hat die Europäische Kommission im Rahmen der EU-Ökodesign-Rahmenrichtlinie (2009/125/EEG) verabschiedet.

Mit und ohne Beutel


Um herauszufinden, ob Staubsauger mit maximal 900 Watt den Herausforderungen im landwirtschaftlichen Haushalt überhaubt gewachsen sind, haben wir verschiedene Geräte für Sie getestet. Entschieden haben wir uns für insgesamt sechs Staubsauger verschiedener Preisklassen und zwar für die vier Beutelsauger DirtDevil Rebel 73 HF, Kärcher VC 6 Premium, Bosch Free‘e BSGL5318 und Miele Complete C 3 Comfort Electro und die zwei beutellosen Geräte DirtDevil Infinity Rebel 53 HF und Dyson DC 33 C origin.In der Abteilung Haushaltstechnik und Textil im Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech warfen wir auf Teppich- und Hartboden den Testgeräten Schmutz verschiedener Strukturen, wie Sand, Vließschnipsel, Kaffeesatz, Tierhaare und Mehl, zum Fraß vor. Anette Kreiselmeyer, die im Agrarbildungszentrum für die Bodenpflege und Kochtechnik zuständig ist, half uns zu bewerten, wie gut die Geräte mit den Aufgaben zurechtkamen.
dg
 
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Februar 2015 erschienen.
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