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Liquiditätshilfen für Milchviehhalter

von , am
01.07.2015

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Futterbaubetrieben, deren Umsatz aufgrund niedriger Milchpreise und höherer Kosten deutlich zurückgegangen ist, ab sofort ein Förderdarlehen an.

© Werkbild

Anspruch auf das Liquiditätshilfedarlehen haben Unternehmen, die ihrer Hausbank einen Ergebnisrückgang von mindestens 30 Prozent in den letzten etwa ein bis drei Jahren nachweisen können. Wie bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten.
 
Gefördert werden Betriebsmittel oder andere notwendige betriebliche Ausgaben. Der Landwirt kann auch bereits bestehende Darlehen mit diesem Geld bedienen.
Die Darlehen sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Dieser Zeitraum kann auf zwei Jahre verlängert werden.
 
Laufzeit und Zinsbindung betragen vier, sechs oder zehn Jahre. Je nach Laufzeit und Kredittyp liegt der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen einem Prozent und 1,51 Prozent.
 
Bei einer Darlehenssumme von bis 125.000 Euro kann die Hausbank einmalig eine Bearbeitungsgebühr von einem Prozent bei Auszahlung einbehalten. Bei höheren Beträgen ist die Gebühr auf 1.250 Euro begrenzt.

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