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Hofabgabeklausel unter der Lupe

von , am
23.06.2015

Viele diskutieren mit, jeder hat eine Meinung dazu, aber die wenigsten wissen, was wirklich hinter der Hofabgabeklausel steckt. Prof. Peter Mehl vom Thünen-Institut für Ländliche Räume weiß es.

Viele Junglandwirte sprechen sich für die Einführung der Hofabgabeklausel aus, denn ihre Chancen auf zusätzliche Flächen verbessern sich dadurch deutlich. © Foto: Köditz
Landwirte bekommen nur dann eine Rente, wenn sie ihren Betrieb übergeben oder langfristig verpachten. Das ist eine Besonderheit der Alterssicherung der Landwirte, die andere Alterssicherungssysteme nicht vorschreiben. Mit der Hofabgabeklausel soll die frühzeitige Abgabe des Betriebs an einen Nachfolger unterstützt werden. Die Abgaberegelung ist kompliziert. Die Möglichkeiten abzugeben wurden seit 1995 mehrfach erweitert. Seit 2012 wurde etwa die Abgabe an Ehegatten und die Abgabe in Gemeinschaftsunternehmen erleichtert.
Professor Peter Mehl vom Thünen-Institut für Ländliche Räume hat die Studie „Agrarstrukturelle Wirkungen der Hofabgabeklausel“ verfasst, die in Auftrag gegeben wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Er erklärt verständlich und nachvollziehbar, was junge Hofnachfolger und Junglandwirte in punkto Hofabgabeklausel wissen müssen. jd
Hier kann die komplette Studie als PDF heruntergeladen werden.
Der vollständige Beitrag ist in der dlz next Juli 2015 erschienen.
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