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Bauernregeln

Sauerei: Tierschützer führen Hendricks-Kampagne weiter

Demo Tierschutzbüro
© Tierschutzbüro
von , am
16.02.2017

Kaum zu glauben: Das Deutsche Tierschutzbüro führt die diffamierende Hendricks-Bauernregel-Kampagne fort. Hendricks böse Saat geht auf.

Demo Tierschutzbüro Berlin
Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros wollen die Bauern mit Hendricks-Bauernregeln weiter diffamieren. Wer schützt eigentlich die Bauern vor solchen persönlichen Verletzungen? © Tierschutzbüro

Tierschutzaktivisten des Deutschen Tierschutzbüros haben gestern mit Plakaten und in Schweinekostümen vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin demonstriert und damit die Plakat-Kampagne "Neue Bauernregeln" gestartet.

Die Tierschutzorganisation führt die Kampagne der Bundesumweltministerin Hendricks fort und plant Plakate in mehreren deutschen Großstädten aufzuhängen. Zudem wird ein Plakat-Wagen der Tierschützer bundesweit Großstädte anfahren und auf die Kampagne aufmerksam machen. Aufgrund der massiven Kritik seitens der Bauernverbände aber auch in der Politik hatte Hendricks ihre Plakat-Kampagne in der vergangenen Woche eingestellt und sich bei den Bauern entschuldigt.

dlz-Kommentar: Zauberlehrling Hendricks hat die bösen Geister geweckt

Porträt von Josef Koch
dlz-Redakteur Josef Koch © dlv

Auch wenn Bundesumweltministerin Hendricks ihre Bauernregelkampagne gestoppt und sich bei den Bauern entschuldigt hat. Die Aktion des Tierschutzbüros zeigt, dass Hendricks mit ihrer Kampagne die bösen Geister geweckt hat, wie einst in Goethes Gedicht "Der Zauberlehrling". Dort hatte ein Zauberlehrling Besen als Wasserträger verwandelt, konnte aber den Zauber, der aus dem Ruder lief, nicht mehr stoppen und das ganze Haus überflutete.

Das scheint nun auch den Landwirten zu passieren, wenn nun sogenannte Tierschützer die diffamierende Kampagne über die Landwirte "ausschütten", nur um selbst Spendengelder für ihre eigene Aktion zu bekommen. 

In Goethes Zauberlehrling musste der Zaubermeister die wilden Besen stoppen. Hendricks als Zauberlehrling wird wohl dazu nicht in der Lage sein. Daher sollte Hendricks Meisterin, also die Bundeskanzlerin Merkel, die Aktion der Tierschützer verbieten. Schließlich hat doch die Bundesregierung die Sprüche erfinden lassen, sie hat doch auch die Rechte darauf, und nicht die wilden Besen des Tierschutzbüros.

Frau Merkel, schalten Sie endlich in diesen gesellschaftlichen Konflikt ein und lassen Sie es nicht zu, dass Landwirte von Tierschützern so mies diffamiert und verletzt werden!

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