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Finanzen

Null Prozent für fremdes Geld

von , am
26.11.2014

Wer jetzt schon die Technik für die nächste Ernte ordert, kann angeblich zusätzlich sparen. Was diese Finanzierungsangebote der Hersteller tatsächlich bringen, haben wir für Sie analysiert.

  © agrarfoto
Trotz des niedrigen Zinsniveaus legen die Landmaschinenhersteller weiter ihre Finanzierungsprogramme mit attraktiven Zinssätzen auf. Abgewickelt werden die Programme meist über Banken, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, wie AFS, AKF-Bank, GEFA und AFL, um nur einige der größeren Anbieter zu nennen. Warum die Finanzierungsangebote alle nur für einen Finanzierungsanteil von 65 Prozent des Bruttobetrags (= 77,35 Prozent des Nettobetrags) gelten, ist schnell erklärt: Die Umsatzsteuer ist für Händler und Hersteller ein durchlaufender Posten. Also finanzieren deren Banken diese nicht. Weil in der Regel außer der Maschine keine weiteren Sicherheiten zur Verfügung gestellt werden, finanzieren sie nur etwa 75 bis 80 Prozent des verbleibenden (Netto-)Maschinenwerts. Die Laufzeit der Finanzierung ist zudem kürzer als die wirtschaftliche Nutzungsdauer, damit die Maschine im Fall, dass die Finanzierung platzt, trotz ausgefallener Raten immer noch einen Restwert hat, der über der Restschuld einschließlich des ausgefallenen Betrags liegt. Somit stellt die Kürzung des Finanzierungsbetrags einen Risikopuffer für den Kreditgeber dar.
 
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Dezember 2014 erschienen.
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