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Recht

Gezielt Beitragszeiten sammeln

von , am
22.09.2014

Wenn Sie ohne Kürzungen schon zwei Jahre früher Rente beziehen wollen, müssen Sie mindestens 45 Jahre rentenrechtliche Zeiten und 35 Jahre Beitragszeiten nachweisen. Daher sollten Sie keine Beitragszeiten verschenken.

Wer früher in Rente gehen will, sollte darauf achten, dass er keine Beitragszeiten verliert. Davon können auch die Ehegatten profitieren. © Foto: Alterfalter/fotolia
Seit 1. Juli 2014 ist es möglich, nach 45 Versicherungsjahren ohne Kürzung -früher als bisher in Rente zu gehen. Wer vor 1953 geboren ist, kann zum Beispiel schon mit 63 Rente beantragen. Bis zum Geburtsjahr 1964 steigt das vorzeitige Rentenalter indes wieder auf 65 an. Die Rente mit 63 ist neben der Mütterrente das Kernstück des neuen Rentenpakets. Wer früher in Rente gehen will, sollte darauf achten, dass er keine Beitragszeiten verliert.
Auch Landwirte sowie deren Ehegatten und mitarbeitende Familienangehörige können von der vorzeitigen Altersrente profitieren. Landwirte sind die einzige Gruppe Selbstständiger mit einer eigenen gesetzlichen Rentenversicherung, der Landwirtschaftlichen Alterskasse (LAK).
Sie erhalten im Rentenalter meist zwei Renten: eine aus der Deutschen Rentenversicherung, in die sie unter anderem in der Lehrzeit, sowie bei anderen Anstellungsverhältnissen außerhalb des elterlichen Betriebs eingezahlt haben, und eine weitere aus der Landwirtschaftlichen Alterskasse, in der sie als mitarbeitender Familienangehöriger, Ehegatte eines Landwirts oder landwirtschaftlicher Unternehmer pflichtversichert sind. Beide Systeme laufen parallel.
Die Rente mit 63 heißt eigentlich „vorzeitige Altersrente für langjährig Versicherte“ und ist nicht neu. Es gibt sie von der Deutschen Rentenversicherung und von der Landwirtschaftlichen Alterskasse, allerdings nicht unter den exakt gleichen Voraussetzungen.
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Oktober 2014 erschienen.
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