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Guter Weg ist teuer

von , am
26.05.2015

Der Bürger zahlt Steuern und der Staat sorgt für gute öffentliche Verkehrswege.
Was früher einmal passabel funktionierte, sorgt in den letzten Jahren für immer mehr Frust, gerade auch auf dem Land.

Große Teile unserer Wirtschaftswege sind in einem miserablen Zustand und müssen von den Abmessungen und der Bausubstanz her dringend an die heutige Transporttechnik angepasst werden. © imago/blickwinkel
In weiten Teilen der „alten“ Bundesrepublik wurde in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren ein relativ gutes öffentliches Wegenetz von Gemeinden und Kreisen auf dem Land geschaffen. Die rasante und gigantische Entwicklung der Landtechnik in den letzten 25 Jahren und die daraus resultierende Explosion der Produktivität auf den Bauernhöfen stellt heute höhere Anforderungen an die Infrastruktur der Feldflur. Der Zustand der Verbindungs- und Wirtschaftswege im ländlichen Bereich ist in Deutschland in weiten Bereichen miserabel. Es besteht dringender Handlungsbedarf bei Reparatur, Ausbau und Neubau. Doch die Kassen der zuständigen Gemeinden und Kreise sind leer und die Zuschüsse der Länder sehr begrenzt.
Welche Kosten entstehen, wer sie trägt, welche Rechtsansprüche bestehen, lesen sie im dlz agrarmagazin 6/2015.

Schneller Überblick

  • Große Teile unserer Wirtschaftswege sind in einem miserablen Zustand und müssen von den Abmessungen und der Bausubstanz her dringend an die heutige Transporttechnik angepasst werden.
  • Die öffentlichen Haushalte sind notorisch klamm und viele Gemeinden versuchen, mit Erweiterungen ihrer Straßenbaubeitragssatzung die Kosten auf die Bauern abzuwälzen.
  • Bei freiwilliger bäuerlicher Kostenbeteiligung gibt es viele Probleme, die Kosten nutzungsgerecht zu bestimmen und aufzuteilen. ik
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juni 2015 erschienen.
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