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Agrarhandel

Agravis übernimmt Mehrheit bei hessischem Agrarhändler

von , am
11.08.2017

Die Agravis Raiffeisen AG dehnt sich weiter nach Nordhessen aus. Dort wird sie Hauptgesellschafter bei Rörig-Hartig & Co. Landwarenhandel GmbH.

Standort Landhandel Rörig-Hartig
Die Agravis Raiffeisen AG dehnt sich weiter nach Nordhessen aus. Dort wird sie Hauptgesellschafter bei Rörig-Hartig & Co. Landwarenhandel GmbH. © Agravis

Die Agravis Raiffeisen AG wird neuer Hauptgesellschafter an der Rörig-Hartig & Co. Landwarenhandel GmbH mit Sitz im nordhessischen Wolfhagen. Der Erwerb von 56 Prozent der Unternehmensanteile zum 1. September 2017 steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

„Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Gespräche mit der bisherigen Eigentümerfamilie Roth, die sehr offen und konstruktiv waren“, erklärt Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG. Unmittelbar angrenzend an das Arbeitsgebiet der Tochtergesellschaft Agravis Kornhaus Ostwestfalen GmbH sei der Mehrheitserwerb von Rörig-Hartig ein wichtiger Baustein, um die regionale Präsenz der Agravis zu festigen und sich als schlagkräftiger Agrarhandelspartner für die Landwirtschaft in Ostwestfalen und Nordhessen im Markt zu behaupten.

 

EmslandSüd behält Anteile im bisherigen Umfang

„Mit der Agravis steht ein leistungsfähiger Gesellschafter bereit, dem die Kundennähe und der Kundennutzen ein besonderes Anliegen sind. Das deckt sich mit unserem Anspruch“, so Hermann Hagen, Geschäftsführer der Rörig-Hartig GmbH, der auch in Zukunft das Unternehmen leiten wird.

An sieben Standorten wird mit zirka 40 Mitarbeitern ein Jahresumsatz von rund 30 Mio. Euro erzielt. Die Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze. Die Mitarbeitergesellschafter, die mit 21,5 Prozent an der GmbH beteiligt sind, begrüßen den zukunftsweisenden Schritt für Rörig-Hartig und die Landwirtschaft in der Region.

Auch der dritte Gesellschafter, die Raiffeisen EmslandSüd eG, behält die Anteile in der bisherigen Größenordnung. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaftern“, so Andreas Rickmers.

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