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Marktfrüchte

Noch mehr Weizen

von , am
24.02.2015

Die Weltweizenernte fällt nochmals höher aus. Damit sinken die Chancen auf höhere Preise. Das trifft auch auf die Ernte 2015 zu. Doch Überraschungen sind möglich.

Die Auswinterungsgefahr durch starke Kahlfröste ist bei vielen EU-Weizenbeständen nach wie vor gegeben. © agrarfoto
Die Preisentwicklung beim Weizen ist von einigen Unsicherheiten geprägt. Der schwache Euro wirkt sich auf die Konkurrenzfähigkeit aus, dies gilt für deutschen Weizen aber auch für rumänischen oder französischen. Die Arbeit an den deutschen Exporthäfen läuft auf Hochtouren, die Prämien am Hamburger Großmarkt auf die Notierungen an der Matif sinken aber.
Die Ernte in Australien ist mittlerweile abgeschlossen, dort wird von einer geringeren Erntemenge mit variierenden Qualitäten ausgegangen. Weitere Rätsel gibt die Entwicklung in Russland und der Ukraine auf, unter anderem durch Exportzoll und begrenzte Exportmengen. Trotz einiger Argumente die dagegen sprechen, bestehen aber auch Chancen auf steigende Weizenpreise.
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin März 2015 erschienen.
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