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Lieferverträge

Nordzucker hat neue Rübenverträge für 2018

von , am
13.04.2017

Die Nordzucker AG und der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. (DNZ) haben sich auf die Vertragsbedingungen zur Lieferung von Zuckerrüben ab dem Anbaujahr 2018 verständigt.

Nordzucker-Z-Rueben
© Werkbild

Die Landwirte können sich bei Nordzucker zwischen drei Vertragsmodellen entscheiden: Neu ist ein 3-Jahresvertrag, der mit einem variablen Preis ausgestattet ist. Daneben steht ein 1-Jahresvertrag mit variablen und fixen Preismodellen zur Wahl. Ein 3-Jahresvertrag zum Fixpreis bietet Nordzucker dieses Jahr nicht an.

Im Vergleich zum variablen 1-Jahresvertrag liegt das Preisniveau beim variablen 3-Jahresvertrag um 2 Euro je Tonne höher. Bei einem Zuckerpreis von beispielsweise 450 Euro je Tonne Zucker würde der Rübenpreis bei 33,90 Euro je Tonne liegen.

Bei den einjährigen Modellen wird das gleiche Preisniveau wie für 2017 angeboten. Der Festpreis beträgt 29 Euro je Tonne. Beim variablen Preismodell und einem angenommen Zuckerpreis von 450 Euro je Tonne liegt der Rübenreis auf einem Niveau von 31,90 Euro je Tonne.

Alle Preisangaben enthalten sämtliche Nebenleistungen und basieren auf dem fünfjährigen Nordzucker-Durchschnitt für den Zuckergehalt von 17,9 Prozent sowie einer Rübenmarkvergütung von 3 Euro und einem durchschnittlichen Ausgleich für Früh- und Spätlieferung von 1,30 Euro je Tonne Rüben.

Nordzucker will Vertragsmenge leicht erhöhen

Sämtliche Angebote gelten für Vertragsmengen aus Lieferansprüchen und freier Menge. Bei Überzeichnung der freien Menge teilt die Nordzucker AG nach wirtschaftlichen Kriterien zu. Für die Einzugsgebiete der Zuckerfabriken Klein Wanzleben und Nordstemmen ist eine freie Menge von maximal einer Million Tonnen garantiert.

Die rund 6.000 Zuckerrübenanbauer erhalten in Kürze detaillierte und umfassende Informationen zu den Vertragsmodalitäten. Ab Anfang Mai wird die Möglichkeit bestehen, die Verträge im AgriPortal zu zeichnen. Dort können Landwirte auch die freien Mengen beantragen und die Vertragsmengen auf die verschiedenen Preismodelle aufteilen. Die insgesamt von Nordzucker ausgegebene Vertragsmenge wird aller Voraussicht nach etwas höher als in 2017 ausfallen. Der endgültige Faktor für die Lieferansprüche wird ebenfalls mit den Vertragsangeboten veröffentlicht.  

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