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Milch

Das Tal liegt noch vor uns

von , am
26.05.2015

Nach einem relativ guten Start ins neue Jahr haben die Vorzeichen am Milchmarkt gedreht. Die Milchpreise stehen im Sommer unter Druck. Doch wann können Milchbauern auf eine Erholung hoffen?

Nach den Preisen für Butter und Milchpulver sind inzwischen auch Verwertungen wie Trinkmilch unter Druck geraten, die bis vor Kurzem noch stabil im Erlös waren. © Foto: agrarpress
Die ohnehin wenig freundliche Lage am Milchmarkt hat sich weiter verschlechtert. Die Preise am Spotmarkt und die für Butter und Milchpulver hatten im März und April wieder deutlich nachgegeben. Inzwischen sind auch die bis dahin noch erlösstabilen Verwertungen wie Trinkmilch unter Druck geraten. Dazu haben verschiedene Faktoren beigetragen: steigende Milchanlieferungen, wieder schwächere Preise am Weltmarkt in Verbindung mit einer Erholung des Eurokurses und die gegenüber 2014 rückläufige Käseproduktion.

Produktion wächst fast überall langsamer

Das Wachstum der Milcherzeugung hat sich deutlich verlangsamt. In der EU wurde nach Schätzung der ZMB im ersten Quartal 2015 etwa 450.000 t oder 1,2 Prozent weniger an Molkereien geliefert als 2014. Viele Erzeuger hatten im Hinblick auf die sich abzeichnende Rekordüberlieferung der Quoten gebremst.
Die gebündelte Milcherzeugung der EU, der Vereinigten Staaten und Ozeaniens wird insgesamt voraussichtlich nur um 3,7 Mio t höher eingeschätzt als 2014. heu
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juni 2015 erschienen.
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