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Viehvermarktung

VVG Oberbayern eröffnet neue Kälbersammelstelle

von , am
09.08.2017

Mit der Eröffnung der neuen Kälbersammelstelle will die Viehvermarktungsgenossenschaft Oberbayern-Schwaben neue Standards setzen.

Hubert Mayer will die VVG Oberbayern-Schwaben noch effizienter aufstellen. © Josef Koch/dlz

Anfang der Woche hat die Viehvermarktungsgenossenschaft Oberbayern-Schwaben (VVG) ihre neue Kälbersammelstelle eröffnet. Etwa 1,6 Millionen Euro hat die VVG in die Sanierung und den Umbau eines ehemaligen Industriebaus in der Zirndorfer Straße 12 gesteckt, berichtet das Oberbayerische Volksblatt (OVB).

Neben dem Stallbereich im Erdgeschoss gibt es in dem Gebäude mit einer Grundfläche von 650 Quadratmetern einen Bürotrakt im ersten Obergeschoss. Dort ist laut VVG-Vorstandsvorsitzenden Hubert Mayer die gesamte Verwaltung an einem Standort zusammengefasst. Insgesamt 32 Mitarbeiter beschäftigt die VVG, in der Verwaltung, im Außendienst und im Stall. Ein zweites Obergeschoss steht als Reservefläche oder gegebenenfalls für eine Vermietung zur Verfügung.

Waldkraiburg ist größter Kälbervermarktungstandort in Bayern

Rund 800 bis 1000 Kälber je nach Saison durchlaufen laut Geschäftsführer Brandmaier beim Kälbermarkt an jedem Montag die Sammelstelle. Ungefähr 43.000 Tiere sind das im Jahr. Waldkraiburg ist laut Hubert Mayer mit doppelt so vielen Tieren wie in Miesbach oder Traunstein der größte Kälbervermarktungsstandort in ganz Bayern.

Die Tiere kommen vor allem aus dem Landkreis Mühldorf und den Nachbarlandkreisen, aber auch aus Schwaben und Niederbayern. Zusammen mit dem Viehmarkt im österreichischen Mining vermarktet die VVG insgesamt gut 89.000 Stück Nutzvieh, davon 65.000 Kälber und 22.500 Fresser, außerdem fast 620.000 Nutzferkel.

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