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Milch: Agrarminister für höhere Interventionspreise

von , am
23.03.2015

Auf Antrag Bayerns haben sich die Ländergrarminister bei ihrem Treffen in Bad Homburg erneut für effektive Maßnahmen zur Stabilisierung des Milchmarkts in Krisenzeiten ausgesprochen.

© agrarfoto.com
"Nicht nur mit Blick auf den Ausstieg aus der Milchquotenregelung brauchen wir ein effizientes Frühwarnsystem, um schnell und wirksam auf sich abzeichnende Marktkrisen reagieren zu können", so Brunner. Zudem fordern die Länder, die Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver anzuheben, um die zwischenzeitlich gestiegenen Kosten angemessen zu berücksichtigen.
 
Niedersachsen setzte sich zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig Holstein und Baden-Württemberg für eine flexible Mengensteuerung ein, um die Erzeugereinkommen zu verbesern. "Leider weigern sich der Bund und die CDU-geführten Bundesländer, den Milchbauern nach dem Quotenende wirklich zu helfen", zeigte sich Niedersachsens Agrarminister Meyer enttäuscht.
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