Login
dlz-Aktuell

Milch- und Fleischindustrie eröffnen Büro in Peking

von , am
10.09.2014

Peter Bleser und Karin Monke in Peking. © MIV
Der Milchindustrie-Verband (MIV), die Export-Union für Milchprodukte und die German Meat GmbH eröffnen eine gemeinsame Repräsentanz in Peking. [[mehr]]Das gaben die Organisationen gestern bekannt.
Kofinanziert wird das Projekt durch das Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen der Exportförderung. Der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Peter Bleser, überreichte anlässlich seines Chinabesuchs zusammen mit der Geschäftsführerin der Export-Union, Karin Monke, und Steffen Reiter, Geschäftsführer der German Meat GmbH, den Bescheid zur Projektförderung.

China ist der größte Importmarkt für Milcherzeugnisse weltweit. Umso wichtiger ist die Anwesenheit vor Ort, um die notwendige Kommunikation zwischen Exporteur, Importeur und Importbehörden sicherzustellen, so der MIV. Deutschland liefert große Mengen an Molkenerzeugnissen, Kindernahrung, Milchpulver - sowie stetig steigend - Trinkmilch in das Reich der Mitte. Die chinesischen Behörden haben gerade erst begonnen, die Exportbetriebe in eigenen Listen zu erfassen und demnächst vor Ort im Exportland zu überprüfen. Dabei will das neue Büro Hilfestellung gewähren.

Steffen Reiter erläuterte, "auch für Schweinefleisch ist China bereits heute einer der wichtigsten Absatzmärkte weltweit. Bislang sind jedoch nur einzelne deutsche Betriebe für den Export nach China zugelassen und für bestimmte Produktgruppen ist die Einfuhr aus Deutschland noch nicht erlaubt. Mit dem Büro in Peking werden wir in der Lage sein, die Zulassungsverfahren für weitere Betriebe und Schweinefleischprodukte sowie Wurstwaren, Geflügel und Rindfleisch vor Ort unterstützend zu begleiten." Das Verständnis der chinesischen Anforderungen und Zulassungsverfahren beim Import von Nahrungsmitteln solle verbessert und der Informationsfluss in beide Richtungen beschleunigt werden.
Auch interessant