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Milch: Genossenschaften sind gut gerüstet

von , am
01.04.2015

Gemeinsam mit ihren Mitgliedern haben sich die Molkereigenossenschaften gut auf das Quotenende vorbereitet. [[mehr]] Sie stehen mit ihren Mitgliedern im engen Austausch und planen auf Basis dieser Informationen die Verarbeitung und Vermarktung vorausschauend. Es wurde verstärkt in marktgerechte Verarbeitungskapazitäten investiert, teilt der Deutsche Raiffeisenverband mit.
 
Sie verbreitern ihre Produktsortimente und setzen auf eine Streuung der Kundenstruktur sowie unterschiedliche Kontraktlaufzeiten. Damit federn die Molkereigenossenschaften Markt- sowie Preis- und Einkommensschwankungen für ihre Mitglieder ab. "Sie bieten ihren Mitgliedern in Zeiten volatiler Märkte Abnahme- und damit Planungssicherheit", unterstreicht DRV-Generalsekretär Ehlers die Vorteile genossenschaftlicher Vermarktung.

Milchbauern haben gute Chancen

Auch die Erzeuger haben kräftig in die Erweiterung und Modernisierung ihrer Betriebe investiert. Sie sehen die Chance, an der weltweit steigenden Nachfrage nach Milch und Milchprodukten teilzunehmen und haben noch anfallende Quotenkosten in Kauf genommen. Diese Investitionen verbessern die Wirtschaftlichkeit, die Haltungsbedingungen und damit das Tierwohl. "Das ist eine gute Basis für die zukunftsfähige Produktion qualitativ hochwertiger Milcherzeugnisse, die den gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Moderne Milchviehhaltung sowie Nachhaltigkeit stehen also keineswegs im Widerspruch", betonte der DRV-Generalsekretär. 
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