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Milchkrise: Molkereien sehen Licht am Ende des Tunnels

von , am
23.07.2015

Seit den letzten zwei Wochen hat sich die Milchproduktion in Deutschland und Europa deutlich abgekühlt.

Die Milchanlieferungskurve durchschnitt die Vorjahreslinie nun wieder deutlich, bestätigt der Milchindustrieverband (MIV). Insbesondere in Süddeutschland fehlen in vielen Regionen die entsprechenden Niederschläge, gerade das Grünland hat dort gelitten.
 
Die Milcherzeugerpreise haben zum Leidwesen aller Beteiligten deutlich nachgegeben, so der MIV. Viele Milcherzeuger reagieren mit entsprechendem Kosten- und Futtermanagement, was die Milchproduktion bremst. Auch die Produktpreise hatten deutlich nachgegeben zur Freude der Verbraucher.
 
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Euro begünstigt Exporte

Langsam jedoch zeigt sich Bodenbildung, billiger wird es nicht mehr. Auch andere Länder in der EU und in Drittstaaten berichten von ähnlicher Entwicklung. Sogar die exportstarken Neuseeländer haben Ihre Produktion im zweistelligen Prozentsatzbereich gekürzt.
 
Wegen „Griechenland“ ist der Euro günstig, was den Export aus der EU stärkt. Insofern sieht der Milchindustrie-Verband mit Zuversicht nach vorne. "Die Zahlen haben sich stabilisiert, der Markt ist langsam geräumt, die Nachfrage übersteigt wieder das Angebot", so Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer des Verbandes in Berlin.
 
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