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dlz-Aktuell

Nachbauerklärung bis 30. Juni einreichen

von , am
09.06.2015

Bis zum Ende diesen Monats müssen Landwirte ihre Nachbauerklärung für Saatgut abgeben, das sie im Herbst 2014 und im Frühjar 2015 verwendet oder selbst erzeugt haben.

© landpixel
Die Nachbauerklärung können Landwirte per Post oder online bei der Saaugut-Treuhandverwaltung GmbH (STV) einreichen.
 
Landwirte dürfen im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten aussäen, wenn sie die Nachbaubedingungen rechtzeitig erfüllen. Dazu gehört die Zahlung der Nachbaugebühr und die Auskunftserteilung nach ordnungsgemäßer Aufforderung. Geschieht dies nicht, ist der Landwirt dem Sortenschutzinhaber zu Schadensersatz verpflichtet. Es muss anstelle einer ermäßigten Nachbaugebühr die volle Z-Lizenzgebühr bezahlt werden.
 
Die STV setzt sich im Auftrag der Züchter für eine gerechte Entlohnung der Züchtungsleistung ein. Diese Honorierung der züchterischen Arbeit und ein fairer Saatgutmarkt sind die Voraussetzungen dafür, dass Landwirte auch in Zukunft von leistungsstarken Sorten profitieren und bestes Saatgut als Betriebsmittel einsetzen können
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