dlz-Aktuell Decker warnt vor Grüner Grenze

Bild auf Agrarheute.com Bild vergrößern
von , am

Bild auf Agrarheute.com © Werkbild Bild vergrößern
Das Grüne Band stößt auf Kritik. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sollen Großprojekte den Naturschutz dauerhaft sichern. [[mehr]] Die geplanten Maßnahmen: Mehrere tausend Hektar ausgewiesene Schutzgebiete und aufgekaufte landwirtschaftliche Nutzflächen. Das habe erhebliche Auswirkungen auf den Pachtmarkt und die Flächenaustattung der Betriebe, so Friedhelm Decker laut einer Pressemeldung des Deutschen Bauernverbands, DBV. Die Flächen in den betroffenen Gebieten verlieren an Wert, weil sie nicht mehr in bisheriger Weise bewirtschaftet werden, ergänzt der DBV-Umweltbeauftragte und Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbands.

Das „Grüne Band“ dürfe nicht zur „Grünen Grenze“ werden, fordert Decker. Er erinnert daran, dass das Grüne Band auch der Versöhnung und dem Zusammenwachsen der Menschen in der Region dienen soll. Er bekräftigt, dass auch die Wiederaufnahme der historischen Nutzung der Flächen durch die Land- und Forstwirtschaft als Sinnbild für die Wiedervereinigung angesehen werden könne.

Ihr dlz agrarmagazin war für Sie vor Ort. Was die Landwirte in den betroffenen Regionen bewegt und wie sie sich gegen die Einschränkungen wehren wollen lesen Sie in der Märzausgabe ab dem 1.3.2013.