Skandal Fipronil: Schmidt rügt Niederlande und Belgien

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt fordert von den Niederlanden und Belgien schnellere Informationen für den Fipronilskandal.

Christian Schmidt © Imago/Sven Simon Bild vergrößern
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt fordert von den Niederlanden und Belgien schnellere Informationen für den Fipronilskandal.

In einem Telefongespräch mit seinem belgischen Amtskollegen Denis Ducarme, dem niederländischen Amtskollegen Martijn van Dam sowie mit EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis zu den Fipronil belasteten Eiern hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, verlangt dass die Informationsweitergabe auf europäischer Ebeneschneller und besser werden müsse.

"Ich erwarte lückenlose Aufklärung und unverzügliche Informationsweitergabe. Beide Minister haben mir volle Transparenz und schnelle Informationen zugesichert. Wir haben uns verständigt, dass deutsche Verbindungsbeamte in die Behörden der Niederlande und Belgien entsandt werden, um den Informationsfluss zu gewährleisten," erläutert Schmidt. 

Harte Strafen verlangt

Auf Schmidts Initiative hin haben Bund und Länder ein Programm zur intensiven Überwachung von Lebensmitteln mit hohem Eianteil vereinbart. "Wir müssen lückenlos aufklären, wenn belastete Eier in Lebensmitteln verarbeitet worden sind. Auch wenn die gefundenen Werte sehr gering sind, Fipronil hat nichts in Lebensmitteln zu suchen. Die Verbraucher müssen sich auf die Sicherheit von Lebensmitteln verlassen können, " verlangt der Bundesagarminister.

Ursache der Fipronil-Belastung sei offensichtlich kriminelle Energie. Daher begrüßt es de CSU-Politiker, dass die Staatsanwaltschaften in den Niederlanden, in Belgien und in Deutschland Ermittlungen aufgenommen haben. Die Umstände, die zur Verunreinigung geführt haben, müssen lückenlos aufgeklärt werden. Die Verursacher sind mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen.“