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Niedersachsen: AFP-Anträge ab Oktober möglich

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von , am
19.09.2014

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Niedersachsens Landwirte können ab 1. bis 30. Oktober 2014 Anträge auf Investitionsförderung einreichen. [[mehr]] Antragsannehmende Stelle ist der Geschäftsbereich Förderung, AG 2.1.1, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg, Mars-la-Tour-Straße 1-13, 26121 Oldenburg.
 
Förderfähig sind nur noch Vorhaben, die besondere Anforderungen in den Bereichen Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz sowie bei Stallbauinvestitionen im Bereich Tierschutz erfüllen. Die Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Tierplätzen ergeben sich aus der Anlage 1 zur AFP-Richtlinie. Für Rinderställe sind so 20 Prozent Zuschuss möglich, für Schweine- und Geflügelställe 30 Prozent. Eine erhöhte Förderung von 40 Prozent für alle Stallbauten erhält, wer die darüber hinausgehenden Anforderungen der niedersächsischen Anlage 2 erfüllt.
 

Obergrenzen für Viehhalter

Für viehhaltende Betriebe gilt, dass
 
- der Viehbestand nach Durchführung der Investition 2,0 GV/ha LF nicht überschreiten darf,
- bestimmte Obergrenzen bei den Tierzahlen eingehalten werden müssen, zum Beispiel max. 300 Rinder oder 1. Mastschweine, 560 Sauen oder 15.000 Legehennen. 
- eine Güllelagerkapazität für mindestens 9 Monate vorhanden sein muss.
 
Ein entsprechendes Berechnungsformular für die vorgenannten Bedingungen sowie die Anlagen 1 und 2 finden Landwirte auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer. Bei Maßnahmen zum Umwelt- oder Klimaschutz müssen Ladnwirte eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik um mindestens 20 Prozent durch ein entsprechendes Gutachten belegen.
 
Mithilfe eines Punktesystems bildet die Kammer eine Rangfolge aller Anträge. Dabei sind die Auswahlkriterien so gewichtet, dass sie dem Erreichen der Ziele des Programms dienen.
 
Wichtig: Bei der Förderrichtlinie handelt es sich noch um einen Entwurf, da das gesamte Programm für den ländlichen Raum seitens der EU noch nicht genehmigt ist. Es sind somit noch Änderungen möglich.
 
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