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Niedersachsen sperrt weitere Ökobauern

von , am
07.01.2015

© landpixel
Erneut ist mit Pflanzenschutzmittel belastetes Hühnerfutter nach Niedersachsen geliefert worden. Wie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) mitteilte, sind zwei Bio-Legehennenbetriebe im Weser-Ems-Gebiet betroffen. [[mehr]]]
 
Das LAVES verfügte, dass die Betriebe für sechs Wochen keine Öko-Eier ausliefern dürfen. Zudem müssen sie die bisher mit Öko-Eiern belieferten Lebensmittelhändler auffordern, noch verfügbare Eier aus den Regalen zu nehmen. Die Ursache der Kontaminierung liegt in aus der Ukraine stammenden Bio-Sonnenblumenpresskuchen. Dieser ist demnach von einem niederländischen Händler auch über den Hafen Brake nach Mecklenburg-Vorpommern geliefert und dort weiterverarbeitet worden. Wie die dortigen Behörden mitteilten, seien in Mecklenburg-Vorpommern erneut 22 landwirtschaftliche Betriebe für die Bio-Vermarktung gesperrt worden.
 

30 Betriebe von neuer Lieferung betroffen

Unter den 30 Betrieben, die in anderen Bundesländern beliefert wurden, befinden sich auch die zwei Betriebe aus Niedersachsen. Das LAVES hat jetzt Futterproben bei den beiden betroffenen Betrieben entnommen, die untersucht werden. Mit Ergebnissen ist Ende dieser Woche zu rechnen. Bereits im Dezember wurden 18 niedersächsische Betriebe wegen der Verfütterung von kontaminiertem Futter für die Bio-Vermarktung gesperrt. Die Proben der Eier ergaben im Dezember in allen Fällen keinen Nachweis von Pflanzenmittel-Rückständen. 
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