Login
dlz-Aktuell

Öko-Reform: EU-Parlament fordert Änderungen

von , am
08.10.2014

Albert Deß und Norbert Lins, deutsche Abgeordnete der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, sind sich einig, dass bei der neuen Öko-Verordnung Verbesserungen nötig sind. [[mehr]] Der designierte Landwirtschaftskommissar Phil Hogan versprach bei seiner Anhörung im Europäischen Parlament letzte Woche eine enge Zusammenarbeit mit dem Parlament, da nun der Gesetzgebungsprozess anläuft.
 
"Wir begrüßen die Ankündigung des Kommissars, eng mit uns zusammenzuarbeiten, da bei der Öko-Verordnung aus Sicht des Parlaments noch erheblicher Diskussionsbedarf besteht," betonen Deß und Lins. "Der Vorschlag der Kommission ist praxisfremd und würde keine Verbesserung für die Zukunft der ökologischen Wirtschaft mit sich bringen. Im Gegenteil sieht der geplante Vorschlag viele bürokratische Auflagen vor, die keinesfalls zu einer nachhaltigen Entwicklung des Biosektors in Europa führen würden," macht Albert Deß aus Bayern, Sprecher der EVP-Fraktion im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments klar.
 
 

Nicht übers Ziel hinausschießen

"Die neue Verordnung darf nicht über ihr Ziel hinausschießen. Wir werden den Kommissionsvorschlag dahingehend abändern, das Vertrauen der Verbraucher in ökologisch hergestellte Produkte zu stärken, dabei aber gleichzeitig einen klaren und verlässlichen Rechtsrahmen für die ökologisch wirtschaftenden Betriebe schaffen. Dazu benötigen wir aber auch die entsprechende Zeit", fordert Lins, CDU-Europaabgeordneter aus Baden-Württemberg und für die EVP-Fraktion verantwortlicher Berichterstatter für die Öko-Verordnung. 
Auch interessant