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dlz-Aktuell

Ökoeier sind bisher nicht belastet

von , am
23.12.2014

In den Eier-Proben von bisher 15 der mit belastetem Futtermittel belieferten 18 niedersächsischen Öko-Betriebe wurden keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Das ergaben Untersuchungen des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).

Damit bestätigt sich, dass für Verbraucherinnen und Verbraucher bei Verzehr der bisher als Öko-Ware verkauften Eier von keiner Gesundheitsgefährdung auszugehen ist. Nachdem sämtliche bisher vorliegende Eierproben keine Rückstände ergaben, sei auch bei den noch ausstehenden Untersuchungen nicht mit einem Nachweis zu rechnen, teilte das LAVES mit. [[mehr]]
 
Grund für den bisherigen Lieferstopp war anscheinend mit Pestizidrückständen belastetes Hühnerfutter aus der Ukraine, das als Mischfutter aus den Niederlanden an niedersächsische Betriebe verkauft wurde. Landwirtschaftsminister Christian Meyer ist jedoch enttäuscht über die nicht zulässige Pflanzenschutzmittelbelastung in angeblichen Öko-Futtermitteln aus der Ukraine. Hier haben die Eigenkontrollen nicht funktioniert.
 
Die Nichteinhaltung der EU-Ökoverordnung bei diesen Importen aus den Niederlanden zeigt die Notwendigkeit, besser hinzuschauen. Die Stärkung des Verbraucherschutzes in allen Bereichen bleibt wichtig auf unserer Agenda." Die Öko-Legehennenbetriebe, die mit pestizidbelastetem Hühnerfutter beliefert wurden, können nach einer entsprechenden Umregistrierung durch das LAVES jetzt Eier vorübergehend als „konventionell produziert" vermarkten. Frühestens nach rund sechs Wochen einwandfreier Ökofütterung dürfen die betroffenen Betriebe dann wieder Bio-Eier verkaufen.

Sechs Wochen lang konventionell vermarkten

Die Nichteinhaltung der EU-Ökoverordnung bei diesen Importen aus den Niederlanden zeige die Notwendigkeit, besser hinzuschauen, meint Meyer. Die Stärkung des Verbraucherschutzes in allen Bereichen bleibe wichtig. Die Öko-Legehennenbetriebe, die mit pestizidbelastetem Hühnerfutter beliefert wurden, können nach einer entsprechenden Umregistrierung durch das LAVES jetzt Eier vorübergehend als „konventionell produziert" vermarkten. Frühestens nach rund sechs Wochen einwandfreier Ökofütterung dürfen die betroffenen Betriebe dann wieder Bio-Eier verkaufen.
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