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Ökolandbau: Bayern will Höchstbetrag zahlen

von , am
03.11.2014

Naturland begrüßt die Neugestaltung der Öko-Förderung in Bayern als ein wichtiges Zukunftssignal für die heimische Landwirtschaft. [[mehr]] "Die geplante Erhöhung der Fördersätze ab 2015 setzt einen wichtigen Anreiz für mehr Öko aus Bayern und ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer heimischen Landwirtschaft insgesamt", unterstrich Hubert Heigl, Öko-Bauer und Naturland Landesvorsitzender.
 
Die Pläne von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sehen vor,  den bundesweiten Spitzensatz der Öko-Förderung künftig voll auszuschöpfen. So soll mit Beginn der neuen Förderperiode (2015 - 2019) die so genannte Beibehaltungsprämie von derzeit 200 Euro auf dann 273 Euro pro Hektar und Jahr steigen. In wassersensiblen Gebieten werden künftig auch Öko-Bauern, die zum Gewässerschutz auf den Anbau von Intensivkulturen verzichten, hierfür finanziell entschädigt. Der Fördersatz soll etwa die Hälfte dessen betragen, was die konventionellen Betriebe schon bisher an dieser Stelle bekommen.
 
 

Weideprämie kommt

Neu ist nach bisherigen Informationen die Einführung einer Weideprämie sowie das nach österreichischem Vorbild entwickelte Heumilch-Programm. Beides begrüßte der Naturland Landesvorsitzende ganz ausdrücklich. "Das stärkt die vielen kleinen Milchviehbetriebe in Grünlandregionen wie dem Allgäu, die schon immer das Bild der bayerischen Landwirtschaft geprägt haben. Mit Öko haben diese Betriebe auch in Zukunft eine Chance", betonte Heigl. Dem neuen Kulturlandschaftsprogramm muss die EU-Kommission in Brüssel noch zustimmen. 
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