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Österreichs Viehzahlen gehen zurück

von , am
18.02.2015

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Die Viehhaltung in Österreich ist 2014 erneut großteils zurückgegangen, wie aus der allgemeinen Viehzählung der Statistik Austria hervorgeht. [[mehr]]Den deutlichsten Rückgang gab es bei Schafen mit minus 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deren Bestand betrug am Stichtag 1. Dezember 2014 rund 349.000 Stück. Gezählt wurden Anfang Dezember auch 70.700 Schafe (minus 1,9 Prozent) und 2,87 Mio. Schweine (-1,0 Prozent).

Rückgang auch bei Schweinen

Der Schweinebestand der Alpenrepublik belief sich zum Stichtag 1. Dezember 2014 auf 2,87 Mio. Stück. Im Jahresvergleich entsprach dies einem Rückgang von einen Prozent beziehungsweise 27.700 Tieren. Die Zahl der Ferkel und Jungschweine sank hierbei um ein Prozent auf 1,45 Mio. Stück, die der Mastschweine um 0,4 Prozent auf 1,17 Mio. Tiere. Der Bestand an Zuchtschweinen verringerte sich zeitgleich um 2,9 Prozent auf 247.000 Stück.

Nur Rinderbestand leicht gestiegen

Leicht gestiegen ist hingegen der Rinderbestand. Dieser hat sich zwar seit Juni 2014 um 1,3 Prozent auf 1,96 Mio. erhöht, bleibt aber weiterhin unter der 2-Millionen-Marke. Die Zahl der Rinder haltenden Betriebe sank innerhalb der letzten sechs Monate um 1,3 Prozent auf 63.500, was in einer durchschnittlichen Bestandsdichte von 31 Stück je Betrieb resultierte.

Von den 1970er-Jahren bis 1990 hatte es in Österreich mehr als zweieinhalb Millionen Rinder gegeben. Bei den Schweinen wurde die Drei-Millionen-Grenze erstmals von 2011 auf 2012 unterschritten, berichtet die Austria Presse Agentur.
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