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Bestandsführung

Boden gut machen

von , am
26.03.2015

Bodentest Wer seinen Boden kennt, weiß, wie er ihn verbessern kann. Mit sieben Indikatoren lässt sich der eigene Standort nach einem Punktesystem bewerten: Der ‚Trierer Bodenqualitätstest‘ ist relativ schnell, um Fruchtbarkeit und Bodenzustand einzuschätzen.

Erste bundesweite Fortbildung Bodenfruchtbarkeit: Dr. Wilfried Hartl (unten) erläutert das Profil (von li.) Paul Schaßberger, Peter Gleichauf, Reinhold Mang, Charlotte von Woellwarth, Georg Sedlmair, Martin Primbs, Michael Steinmaßl (oben) und Hubert Lehmair (unten li.). © Foto: Michaela Braun
Durchgeführt wird er vorzugsweise im Frühjahr oder Herbst bei feldfrischen, nicht trockenen oder nassen Böden. Folgende Indikatoren werden auf einer neunstufigen Skala mit jeweils drei Punkten bewertet:
  • Organische Auflage,
  • Erosionsmerkmale,
  • Eindringwiderstand,
  • Regenwurmlosung,
  • Durchwurzelung,
  • Nährhumus
  • Aggregatstabilität
Die Gesamtbewertung des Bodenzustands ergibt sich aus der Summe der einzelnen Indikatorenwerte:
63 bis 46 Punkte kennzeichnen einen optimalen Bodenzustand.
45 bis 25 Punkte bedeuten, dass der Bodenzustand ist verbesserungswürdig, zum Beispiel durch reduzierte Bodenbearbeitung, Humuswirtschaft und verbesserte Fruchtfolge.
Weniger als 24 Punkte bedeuten einen unzureichenden Bodenzustand. Hier empfiehlt sich fachliche Beratung. kb
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