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Pflanzenschutz: Hat der Handel die Preise abgesprochen?

von , am
03.03.2015

© Werkbild
Diese Woche hat das Bundeskartellamt auf Grundlage eines Beschlusses des Amtsgerichts Bonn eine Durchsuchung verschiedener Büroräume des BayWa Hauptsitzes und bei der Agravis vorgenommen. [[mehr]] Auch bei anderen genossenschaftlichen Unternehmen und beim Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV)  fanden Durchsuchungen statt.
 
Die Untersuchung wird mit dem Verdacht begründet, dass Mitarbeiter der Unternehmen an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen beim Großhandel von Pflanzenschutzmitteln beteiligt gewesen sein sollen. Der Untersuchungszeitraum geht laut BayWa bis auf das Jahr 2000 zurück. Einzelheiten zu den erhobenen Vorwürfen lägen der BayWa nicht vor.
BayWa und Agravis haben angekündigt, mit den Kartellwächtern zu kooperieren.
 
Laut Kartellamt bestehe derzeit nur der Verdacht auf wettbewerbwidrige Preisabsprachen. Ob sich die Unternehmen tatsächlich etwas zu Schulden kommen haben lassen, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen.
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