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QS-Futtermittel: Unter 0,5 Prozent Überschreitungen

von , am
08.12.2014

Der neue QS-Monitoring-Report Futtermittel liefert gute Noten für die Eigenkontrollen der QS-Systempartner. Der Report soll nun jährlich erscheinen.

© landpixel
Eine Gesamtauswertung von mehr als 122.000 Futtermittelproben und gut 1,6 Mio. Einzelanalysen liefert der aktuell aufgelegte Monitoring-Report Futtermittel der QS Qualität und Sicherheit GmbH. Weniger als 0,5 Prozent Überschreitungen in den vergangenen sieben Jahren bestätigen die konsequente Qualitätssicherung der Wirtschaftsbeteiligten im QS-System. Der Monitoring-Report Futtermittel soll künftig jährlich im Herbst erscheinen.
Die Erstausgabe bietet einen Gesamtüberblick aller Analysedaten, die seit Start des Futtermittelmonitorings 2008 durch QS erfasst wurden. 
 
Die aktuell durchgeführte Auswertung zeigt, dass sich das Futtermittelmonitoring für die Branche auszahlt: „Das lückenlose Ineinandergreifen der Kontrollen entlang der Kette hat dazu geführt, dass Verunreinigungen in den letzten Jahren immer seltener vorkamen oder so frühzeitig erkannt wurden, dass Verschleppungen entlang der Wertschöpfungskette verhindert werden konnten", so QS-Geschäftsführer Dr. Nienhoff.
 
Im QS-System ist jeder Betrieb, der Futtermittel herstellt oder handelt, zur Teilnahme am Futtermittelmonitoring verpflichtet. Das betrifft etwa 3.600 Misch- und Einzelfuttermittelhersteller ebenso wie knapp 50.000 landwirtschaftliche Betriebe, die selbst Futtermittel mischen. Sie investieren durchschnittlich etwa 5 Mio. jährlich in Futtermittelanalysen, die in den QS-Kontrollplänen verpflichtend vorgegeben sind.
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