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Rindfleisch: USA fallen bei WTO durch

von , am
24.10.2014

© landpixel
Nach Auffassung des zuständigen Ausschusses der WTO verletzen auch die modifizierten US-Regeln zur Ursprungskennzeichnung (Country-of-Origin-Labeling - COOL) für Fleisch die Regeln der Welthandelsorganisation.[[mehr]] Soe stellte die WTO fest, dass die neuen US-Vorschriften die Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der kanadischen und mexikanischen Fleischanbieter sogar noch verschärften. Das Argument, die Verbraucher darüber informieren zu müssen, wo das Schlachttier geboren, wo es aufgewachsen und wo es geschlachtet worden sei, reiche nicht, heißt es nach Berichten von raiffeisen.com.
 
Die kanadische Regierung begrüßte das Urteil. Sie forderte Washington auf, den WTO-Vorgaben nun zu folgen. Kanada und Mexiko beklagen seit der Einführung der Kennzeichnungsregeln im Jahr 2008 einen deutlichen Rückgang ihrer Schweine- und Rinderexporte in die USA. Schätzungen der kanadischen Rinder- und Schweineproduzenten zufolge kostet sie die nachbarliche Kennzeichnungsregelung für Fleisch jährlich umgerechnet rund 700 Mio Euro (age).
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