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Rukwied fordert Bekenntnis zum Welthandel

von , am
03.06.2015

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat sich für internationale Handelsabkommen und unbegrenzte Exportmöglichkeiten für europäische Zuckerproduzenten ausgesprochen.

© Werkbild
Bei der Präsidiumssitzung des europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbandes COPA-COGECA am 2. Juni in Riga forderte Rukwied eine Exportoffensive der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft und ein klares Bekenntnis zum Welthandel.
 
So könnten Wachstum und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum geschafft und gesichert werden."Bei den internationalen Handelsabkommen müssen wir vor allem unsere Chancen und offensiven Interessen in den Mittelpunkt rücken", erklärt Rukwied.

Liberalisierung des Zuckermarktes muss gestützt werden

Für wirksame politische Maßnahmen sprach sich Rukwied beim Kongress der Europäischen Rübenanbauer in Berlin am 3. Juni aus. Diese seien nötig, dass der heimische Rübenzucker auf dem liberalisierten Zuckermarkt nach dem 1. Oktober 2017 überhaupt eine Chance hat.
"Dazu zählt die Möglichkeit, ab 2017 Zucker unbegrenzt exportieren zu dürfen und die Aufrechterhaltung des Außenschutzes für den europäischen Zuckermarkt." Dies forderte der Bauernpräsident.

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