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Schlachtung: Trächtige Kühe werden Behörden gemeldet

von , am
21.11.2014

© Josef Koch
In Baden-Württemberg sind die Tierärzte an Schlachthöfen ab kommenden Jahr verpflichtet, hochträchtige Kühe auch an die zuständigen Behörden zumelden. [[mehr]]
 
Dies bestätigte Dr. Edwin Ernst (Bild), Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Stuttgart auf der BBV-Woche für Erzeuger und Vermarkter in Herrsching. Laut Ernst entspreche die Meldung an die zuständigen Behörden geltenden EU-Recht. Landwirte müssten daher mit rechnen, falls mehrere trächtige Kühe zum Schlachten gebracht werden, dass sie Besuch vom Amtstierarzt bekommen. Sie sollten daher Kühe, die zum Schlachten gehen sollen, genau kontrollieren.
Möglicherweise könnten künftig auch andere Bundesländer trächtige Kühe an die zuständige Behörden weitermelden.
 
Hintergund ist, dass ab kommenden Jahr an QS-Schlachthöfen hochträchtige Kühe von den zuständigen Tierärtzen erfasst werden und die Landwirte davon eine Meldung erhalten sollen. Die QS GmbH reagiert damit auf die Diskussionen in der Öffentlichkeit um die Schlachtung trächtiger Kühe. Bisher sieht QS aber noch keine Sanktionen für Landwirte vor, wie das dlz agrarmagazin in der aktuellen Dezember-Ausgabe berichtet, die am 28. November 2014 erscheint. 
 
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