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Schon ein Drittel kleinere Säcke

© SVLFG
von , am
03.02.2015

Noch bis Ende dieses Jahres läuft die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“. Beim traditionellen Begegnungsabend der SVLFG auf der Internationalen Grünen Woche zog Vorstandsvorsitzender Arnd Spahn eine erste positive Bilanz.

Vorstandsvorsitzender Arnd Spahn (l.) begrüßt zum Begegnungsabend der SVLFG Bundesagrarminister Christian Schmidt. © SVLFG
Als Erfolg wertet Spahn die von der SVLFG initiierte Umstellung auf kleinere Gebinde bei Saatgut und Futtermitteln. Bereits jetzt werden rund 30 Prozent des abgepackt auf den Markt kommenden Saatguts in verträglichen 25 kg-Säcken angeboten. [[mehr]]  "Ich gehe davon aus, dass wir künftig ausschließlich „halbe Portionen“ in der Landwirtschaft haben werden", zeigte sich Spahn optimistisch. Für das Heben und Tragen spiele das Gewicht der Gebinde eine nicht zu unterschätzende Rolle.
 
"Unsere Präventionskampagne trägt Früchte", sagte Arnd Spahn vor den rund 300 geladenen Gästen aus Verbänden und Politik, darunter Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und eine Reihe von Bundestagsabgeordneten. Nach Einschätzung des SVLFG-Vorsitzenden ist das Thema "Rückenschonendes Arbeiten" auf den Betrieben angekommen. Dafür gesorgt hätten umfassende Aufklärung und Information seitens der Sozialversicherung sowie die aktive Mitwirkung der berufsständischen Organisationen.

Hofabgabe: Schmidt hält an Reform fest

Bundesminister Schmidt bescheinigte der SVLFG, sie habe die Neuorganisation gut gemeistert. Mit der Überführung der regionalen in den bundesweit agierenden Träger sei eine entscheidende Voraussetzung für den Bestand des eigenständigen agrarsozialen Sicherungssystems geschaffen worden. Das eigenständige System bezeichnete der Minister zugleich als Kernelement der sozialen Absicherung der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen.
 
Schmidt kündigte eine behutsame Weiterentwicklung der Hofabgabeklausel an. Sie müsse an neue Herausforderungen angepasst werden, ohne ihren Bestand in Frage zu stellen. Dabei gelte es nicht zuletzt, den Belangen der jungen Generation hinreichend Rechnung zu tragen.
 
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