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Seehofer schätzt Arbeit der Bauern

© BBV
von , am
08.12.2014

Horst Seehofer (r.) und Walter Heidl (Mitte), BBV-Präsident Bayern © BBV
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat auf der Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbandes die Arbeit der Landwirte gelobt. [[mehr]] Zum Stellenwert der bäuerlichen Arbeit für Bayern sagte er: "Der Herrgott hat es sicher sehr gut gemeint mit uns in Bayern. Doch ganz vieles von dem, was uns lebens- und liebenswert erscheint, ist untrennbar mit der Arbeit der Bayerischen Bauern verbunden."
 
Auch zur Energiewende und den geplanten Stromtrassen ließ sich Seehofer aus: "Ich wehre mich nicht gegen notwendige Infrastrukturmaßnahmen. Aber es wäre doch ein Treppenwitz, wenn mit dem Gaskraftwerk in Irsching eines der modernsten Kraftwerke der Welt stillgelegt würde und wir gleichzeitig riesige Stromtrassen installieren, um dann womöglich Kohlestrom aus anderen Teilen Deutschlands zu importieren."
 

Um Verständnis für EU-Sanktionen geworben

Über das russische Embargo für Agrarprodukte aus der EU und die sinkenden Agrarpreise speziell für Schweine und Milch bat Seehofer um Verständnis für die harte Sanktionspolitik Europas: "Die westliche Wertegemeinschaft muss jetzt zusammenhalten. Und da militärische Lösungen keine Option sind, müssen wir das einsetzen, was wir haben. Denn eines ist klar: Putins Politik können und dürfen wir nicht tolerieren."
 
Auch zum ersten Landwirtschaftsminister der Linken in Thüringen und zur Wahl von Bodo Ramelow als Ministerpräsident von Thüringen hatte Bayerns Ministerpräsident eine klare Vorstellung, wie er sich künftig verhalten wird: "Wenn es zum Beispiel um Eigentumsfragen oder Sozialpolitik geht, wird Bayern in Zukunft noch mehr Verantwortung übernehmen müssen. Deshalb müssen wir eng zusammenrücken."
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