Login
dlz-Aktuell

Solarvergütung sinkt um 0,25 Prozent

von , am
05.01.2015

Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen werden vom 1. Januar 2015 bis zum 1. März 2015 jeweils zum Monatsersten wegen des geringeren Zubaus nur um 0,25 Prozent sinken.

Betreiber müssen künftig auf Module von Sovello verzichten. Das Unternehmen stellt die Produktion ein. © Blumenthal
"Der Zubau an Photovoltaik ist 2014 wieder stark zurückgegangen. Bis November 2014 ist er im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent gesunken", sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. [[mehr]] "Der Photovoltaikzubau liegt in den vergangenen zwölf Monaten mit 1.953 MW erneut unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors"", so Franke weiter.
 
Grundlage für die Berechnung der Degression bilden die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate. Im Rahmen der aktuellen Absenkung der Vergütungssätze sind dies die Zahlen der Monate Dezember 2013 bis November 2014. Während der Rückgang 2013 im Vergleich zum Vorjahr 57 Prozent betrug, ist der Zubau bis November 2014 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres nochmals um 43 Prozent gesunken.
 
 

Biogas: Wenig Zubau bei Flexi-Prämie

Neben dem Meldeportal, das der Erfassung der Photovoltaik-Anlagen dient, führt die Bundesnetzagentur seit dem 1. August 2014 ein Anlagenregister, um den Zubau der anderen erneuerbaren Energien zu erfassen. Für August 2014 bis November 2014 betrug der Zubau der Windenergie an Land 1.296 MW netto. Es wurden 1.439 MW neu installierter Windenergieleistung an Land in Betrieb genommen und 143 MW endgültig stillgelegt. Im gleichen Zeitraum wurden Biomasseanlagen mit einer Leistung von insgesamt 15 MW neu in Betrieb genommen. Für die Flexibilitätsprämie von Biomasse-Bestandsanlagen ist ein Deckel mit einer Obergrenze von insgesamt 1.350 MW zusätzlich installierter Leistung vorgesehen. Bis Ende November 2014 betrug der hierauf anrechenbare Zubau rund 6 MW.
Auch interessant