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Stau am Schlachtschweinemarkt

© landpixel
von , am
07.01.2015

Das neue Jahr 2015 begann auf dem europäischen Schlachtschweinemarkt für viele EU-Länder mit negativen Vorzeichen.

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Etliche fehlende Schlachttage verursachten in den EU-Nachbarstaaten einen Rückstau auf dem Lebendmarkt, wodurch die Notierungen in vielen Ländern noch vor dem Jahreswechsel kurzfristig zurückgenommen wurden. Maßstab war hier wieder einmal die deutsche Leitnotierung mit einem Preisrückgang von vier Cent am Tag vor Silvester, meldet die ISN.
 
Deutsche Schlachtunternehmen hatten den Druck massiv verstärkt, Katerstimmung ist an der Tagesordnung. Auch in Österreich, den Niederlanden und Irland gaben die Preise spürbar nach. Leichte Preisrückgänge hatte Spanien zu verbuchen. Das Preisniveau in Dänemark und Frankreich ist derzeit stabil. Positive Impulse für den Export liefert der schwache Euro Der befindet sich auf Talfahrt und hat unterdessen den tiefsten Stand seit Anfang 2006 erreicht. . Dadurch verbilligt sich EU-Schweinefleisch auf Drittlandsmärkten.
 
 

Zunächst noch Preisdruck möglich

Mit zwei Feiertagswochen im Rücken ist das Lebendangebot in der neuen Kalenderwoche erwartungsgemäß hoch. Dieses gilt es nun Stück für Stück abzuarbeiten, während der Fleischmarkt allmählich wieder anläuft. Für die weitere Preisentwicklung ist entscheidend, wie zügig das geschieht. Viele Marktbeobachter rechnen daher zumindest zunächst noch mit leichten Preisrückgängen.

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