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Südzucker leidet weiter

von , am
09.07.2015

Die Südzucker AG hat im im ersten Quartal (1. März 2015 bis 31. Mai 2015) des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 mit 1.629 Millionen Euro rund acht Prozent weniger  Konzernumsatz als im Vorjahr erzielt.[[mehr]] Auch das operative Konzernergebnis ging um 39 Mio. Euro auf 57 Millionen Euro zurück.
 
Für das Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Südzucker unverändert von einem weiteren Rückgang des Konzernumsatzes auf 6,0 bis 6,3 (2014/15: 6,8) Milliarden Euro ausgegangen. Dabei wird ein deutlicher Umsatzrückgang in den Segmenten Zucker und CropEnergies, eine stabile Umsatzentwicklung im Segment Spezialitäten sowie ein Umsatz im Segment Frucht mindestens auf Vorjahresniveau erwartet.
 
Das operative Ergebnis sieht der Konzern unverändert in einer Bandbreite von 50 bis 150  Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr mit 181 Mio. Euro ein deutlicher Rückgang entpricht. Wesentliche Ursache wird das rückläufige Ergebnis im Segment Zucker sein. Im Segment CropEnergies wird von einer deutlichen Verbesserung ausgegangen. Im Segment Spezialitäten wird nicht ganz an das hohe Vorjahresergebnis angeknüpft. Im Segment Frucht wird erwartet, das gute Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres zumindest bestätigen zu können.
 
 
 
 

 
 
 

Bei Zucker nichts verdient

Wesentliche Ursache für das schwache Quartalsergebnis war der erwartete deutliche Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Zucker. Hier fiel der Umsatz um 17 Prozent auf 712 Mio. Euro. Erwartungsgemäß ergab sich ein operativer Verlust von 13 Millionen Euro. Im Vorjahr verdiente Südzucker hier noch 45 Mio. Euro.
 
Im Segment Frucht lag das operative Ergebnis ebenfalls unter Vorjahr. In den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies hingegen konnte das operative Ergebnis deutlich gesteigert werden. Das operative Ergebnis erhöhte sich deutlich von fünf auf 14 Millionen Euro. Allerdings reduzierte sich der Umsatz trotz einer Erholung der Ethanolerlöse um 11 Millionen Euro auf 181 Millionen Euro. Dies war insbesondere auf die Revisionsphase in Wanze, Belgien, sowie die temporäre Stilllegung der Anlage in Wilton, Großbritannien, und damit geringere Produktionsmengen zurückzuführen. 
 
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