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SVLFG und DEULA erneuern Ausbildungskooperation

von , am
02.12.2014

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik (DEULA) setzen ihre Zusammenarbeit im Bereich der landwirtschaftlichen Berufsausbildung fort.

Arnd Spahn (Vorstandsvorsitzender der SVLFG), Reinhold Knittel (Geschäftsführer der SVLFG), Dr. Karl Thoer (Präsident des Bundesverbandes DEULA), Ottwin Seifert (Vize-Präsident des Bundesverbandes DEULA) © SVLFG/DEULA
Eine entsprechende Vereinbarung haben der SVLFG-Vorstandsvorsitzende Arnd Spahn sowie der Präsident des DEULA-Bundesverbandes und Geschäftsführer der DEULA Rheinland Dr. Karl Thoer unterzeichnet. In dem Abkommen werden einige Bereiche neu geregelt, unter anderem werden Qualitässtandards der Ausbildung neu definiert. Änderungen gibt es hinsichtlich der finanziellen Unterstützung und der Ausstattung der Bildungszentren mit Lernmedien zum Thema Arbeit und Gesundheitsschutz. Neu geregelt sind zudem die Ausstattung der Lehrräume mit Hinweisen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die regelmäige Teilnahme der Technischen Aufsichtspersonen am Unterricht.
 
"Den Auszubildenden müssen von Beginn an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz näher gebracht werden", so der SVLFG-Vorstandsvorsitzende Spahn. Für sie müsse es in ihrer Ausbildung selbstverständlich werden, ihren Arbeitsplatz und ihr Verhalten auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auszurichten. Für Dr. Karl Thoer bietet das neue Abkommen eine gute Möglichkeit, frühzeitig den Grundstein für sicheres Verhalten am Arbeitsplatz zu legen sowie das Bewusstsein für den Erhalt der eigenen Arbeitskraft zu stärken.

Lange, erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Anfänge der Kooperation zwischen den DEULA-Schulen und den damaligen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften reichen in das Jahr 1968. Damals gelang es, die Präventionsarbeit in den praktischen Teil der Landwirtschaftsausbildung auf überbetrieblicher Ebene zu integrieren. Heute geht es zudem um den Gesundheitsschutz. Die Auszubildenden sollen die Einflüsse von Nässe, Lärm, Vibration und anderen Belastungen auf ihren Körper kennen lernen, um Maßnahmen wie Hautschutz, Körperschutzmittel und Ausgleichsübungen zur Rückengesundheit ableiten zu können. Daraus ergeben sich zahlreiche Erweiterungen der Lehrinhalte.
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