Login
Bodenbearbeitung

Mit Masse in die Tiefe

von , am
26.01.2015

Mit größeren Arbeitsbreiten und neuen Zinken wird der Amazone Cenius-TX für höhere Schlepperleistungen als Universalgrubber interessant. Wir haben ein Vorserienmodell im Dauertest für Sie unter die Lupe genommen.

Mit 5 m Arbeitsbreite ist der Universalgrubber der Amazonen-Werke ein Kraftpaket, das dem Zugtraktor einiges abverlangt. © Foto: Fischer
Der Cenius-TX wird, nun auch mit größeren Arbeitsbreiten von 6 und 7 m, zum Universalgrubber, der bis zu einer Arbeitstiefe von 30 cm einsetzbar wird. Wir hatten die Möglichkeit, ein Vorserienmodell des Grubbers mit einer Arbeitsbreite von 5 m über eine Saison zu testen. Neben der flachen Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch mit 8 bis 12 cm und der mischenden Bodenbearbeitung bei bis zu 20 cm, haben wir den Grubber auch auf Maisstoppeln bei einer Arbeitstiefe von rund 25 cm eingesetzt.
Zum Herzstück des Amazone-Grubbers: dem C-Mix-Schar. Bei dem neu entwickelten Scharsystem werden Leitbleche und Scharspitzen getrennt. Die Leitbleche sind mit einer Wendelung versehen und bleiben für die verschiedenen Scharspitzen am Zinken des Grubbers. Für unseren Test haben wir das C-Mix-Flügelschar mit 350 mm und die C-Mix-Spitze 100 getestet. Gut gefallen hat uns hier, dass man durch die Demontage der Flügel direkt mit dem C-Mix-Schar 100 tiefer arbeiten kann.

Arbeitsbild vollenden

Mit den verschiedenen Scharen lassen sich die Bearbeitungseffekte Lockern und Mischen gut umsetzen. Die gezackten Einebnungsscheiben arbeiten effektiv vor der abschließenden Walze, um das Arbeitsbild als Planierelement positiv zu beeinflussen. Die Einebnungsscheiben sind der erste Schritt der Rückverfestigung. Abschließend hatten wir eine Keilringwalze mit einstellbarem Abstreifer im Einsatz. Die Nachlaufwalze dient der abschließenden, streifenförmigen Rückverfestigung und ebnet die Arbeitsoberfläche.

Straßenfahrt und Tiefenführung

Mit dem Mittelfahrwerk kann der Cenius-TX aus dem Leipziger Werk mit 40 km/h zügig von einer Fläche zur anderen übergesetzt werden. Die Tiefenführung des Cenius-TX erfolgt im vorderen Bereich über die Stützräder und im Heck über die Nachlaufwalze, das Fahrwerk kann unterstützend mittragen. Die notwendige Aushubhöhe des Fahrwerks wird über die Nachlaufwalze definiert und automatisch angepasst sobald die hydraulische Tiefenverstellung eingesetzt wird. kf
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Februar 2015 erschienen.
Auch interessant