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Ernte

Das Ernteorchester richtig dirigieren

von , am
23.06.2015

Nutzen Sie die kurzen Zeitfenster bestmöglich aus, um das Korn mit optimaler Abreife vom Halm zu holen. Das ist die wichtigste Anforderung bei der Getreideernte. Wir geben acht Tipps, damit Sie die volle Leistung eines Mähdreschers nutzen und den richtigen Takt für Drescher und Abfahrer angeben.

Bald fällt der Startschuss und die ersten Mähdrescher rücken auf die Gerstenäcker vor. Große Erntetechnik spielt ihre volle Leistung nur aus, wenn sie auf die gesamte Erntekette abgestimmt ist. © landpixel
Lenkhilfen und Assistenzsysteme entlasten den Fahrer und helfen, mit höherer Maschinenauslastung zu dreschen. Mehr Auslastung ist günstiger als Maschinenmiete oder ein zusätzlicher Drescher.
Telemetriedaten helfen, sich an die vergangene Saison zu erinnern, aber auch die teueren Maschinen optimal einzustellen, sei es, dass man Flotten gleich einstellt oder dem Fahrer aus dem Büro wertvolle Tipps geben kann.
Der Einfluss der Verluste auf die Ökonomie wird oft unterschätzt, die Höhe der Verluste auf dem Feld aber überschätzt. Etwas weniger im Korntank bedeutet viel mehr im Geldbeutel, sei es durch die bessere Qualität oder gesparte Trocknungskosten. Geringere Maschinenkosten gibt es sozusagen gratis dazu. Aber alles hilft nichts, wenn die Maschine nicht vor der Ernte gründlich durchgeschaut, alles Notwendige ausgetauscht wurde und die Sensoren kalibriert wurden.
Eine Minute Stillstand in der Getreideernte kostet 10 Euro. Deshalb gilt: Mähdrescher warten, Verluste zulassen und sich von Assistenzsystemen helfen lassen, dann wird es eine erfolgreiche Ernte.
Was Sie für eine erfolgreiche Ernte noch tun können haben wir in acht Tipps zusammen gefasst:
1. Basisarbeit erledigen
2. Maschinen auslasten
3. Wissen, was wo läuft
4. Der Fahrer als Dirigent
5. Gutes Schneidwerk ist alles
6. Assistenzsysteme nutzen
7. Überladen im Feld
8. Verluste richtig bewerten
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juli 2015 erschienen.
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