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Ernte

Fescher Feger

von , am
24.02.2015

Pöttinger präsentiert den Seitenschwader Top 662 als kleinen Bruder vom Top 722 und 812. Kreiselfahrwerk, Zinkenarme und Multitastrad sind nur einige Ausstattungsmerkmale, die wir über die vergangene Saison nicht nur in Hanglagen für Sie genauer betrachtet haben.

Die Übergabe des Ernteguts von einem Kreisel zum anderen funktioniert auch in der Kurve tadellos. © Foto: Fischer
Bei dem Modell handelt es sich um die kleinste Maschine der Serie mit einer Arbeitsbreite von 6,55 m. Der Schwader wirkt sehr kompakt und ist mit 2.100 kg auch um einiges leichter als die beiden größeren Modelle. Ein Leichtgewicht ist er aber trotzdem nicht, was auf seine robuste und gute Verarbeitung zurückzuführen ist. Getragen wird das Gewicht bei Straßenfahrt von einem Transportfahrwerk mit einer optional verfügbaren 340/55-16-Bereifung.

Einstellung ist nicht alles

Auch beim Top 662 werden die Pöttinger-Toptech-Plus-Kreisel mit zwölf Zinkenarme eingesetzt, die stabil gefertigt sind. Selbst für die Straßenfahrt können die Zinkenarme am Kreisel bleiben: Mit 2,90 m Transportbreite und unter 4 m Höhe sind die Anforderungen der Straßenverkehrsordnung auch ohne Demontage erfüllt und man spart sich bei jedem Übersetzen eine Menge Zeit ein. Pöttinger setzt auf Zinken ohne starke Kröpfung, die mit einer geformten Auflagescheibe an den Arm geschraubt werden. Die Zinkenverlustsicherung verhindert, dass sich verlorene Zinken in der Schwad widerfinden und so für Schäden an Ladewagen, Presse oder Häcksler sorgen. Die vier am Arm montierten Zinken haben unterschiedliche Längen.

Rechen leicht gemacht

Für einen störungsfreien Lauf der beiden Kreisel sorgen die Kreiselgetriebe, die wartungsfrei im Fließfett laufen und komplett abgeschlossen sind. Die Kurvenbahn der Zinkenarme lässt sich stufenlos einstellen, je nach Futtermenge, Erntebedingungen und Erntegut. Nach den ersten Schwaden empfiehlt es sich, die Schrittfolgesteuerung, also den Hebe- und Senkzeitpunkt des hinteren Kreisels, anzupassen. Eingestellt wird der Zeitpunkt des Aushebens oder Absenkens bei Schlepperstillstand. kf
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin März 2015 erschienen.
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