Login
dlz-Dauertest

Kuhn GMD 310 F-FF: Klassiker besser gemacht

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

Kuhn Frontmähwerk GMD 310 F-FF
Auf rund 150 ha mussten die Mähwerke GMD 310 F-FF und 310 FF ihr Können im dlz-Dauertest beweisen. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
von , am
23.02.2017

Das Frontmähwerk GMD 310 F-FF von Kuhn ist der Nachfolger des bekannten Scheibenmähwerks GMD 802 F-FF. Die Mähqualität ist nach wie vor hervorragend. Was sich sonst verändert hat, lesen Sie hier.

Schon das Vorgängermodell  GMD 802 F-FF überzeugte uns 2009 mit der aufwendigen Aufhängung des Mähbalkens: Je eine Feder rechts und links sorgte für die Entlastung des Balkens. Das Mähwerk wird nicht über Federn, die am Traktor hängen, entlastet. Die Hydraulikzylinder, die den Mähbalken bis zu 20 cm ausheben, werden von einem Druckluftzylinder gefedert. So können sie nachgeben, wenn der Balken auf ein Hindernis trifft oder bei einer Bodenwelle nach oben ausweichen will. Der Balken kann sich um 6,5 Grad nach unten und 5 Grad nach oben bewegen. Das entspricht etwa 25 cm nach oben und unten. Zusätzlich kann das Mähwerk noch um 6 Grad nach links und rechts quer zur Fahrtrichtung pendeln. So folgt das Mähwerk schön dem Boden.

Einfacher Anbau

Zwei Ketten zum Schlepper begrenzen das Absenken der Fronthydraulik. Die Gelenkwelle ist recht lang, die Abwinkelung auch bei ausgehobenem Mähwerk dafür aber gering. Musste beim Vorgänger noch die Fronthaube geöffnet werden, damit die Seitenabdeckungen nach vorne geklappt werden konnten, lassen sich nun die Seitenschützen werkzeuglos nach oben klappen. Das funktioniert einfach und gut – die beste Voraussetzung, dass der Schutz auch im Betrieb benutzt wird. Praktisch: Warntafeln sind in die Maschine genauso integriert wie die Beleuchtung. So ist man auch in der Dämmerung gut sichtbar unterwegs.

Stärkerer Balken

Eine weitere Neuerung ist der Mähbalken. Die stabile Konstruktion treibt mit großen Zahnrädern die ellipsenförmigen Mähscheiben an. Laut Kuhn sind immer drei Zähne im Eingriff, was für eine gute Kraftübertragung sorgen soll. Da die Mähwerke mit immer stärkeren Traktoren gefahren werden, wurde der Antrieb in den Mähbalken verstärkt und die Gelenkwellen wurden eine Kategorie größer.

Wir haben ab dem zweiten Schnitt insgesamt vier Schnitte à 40 ha gemäht. Die Mähqualität wurde von allen Fahrern als hervorragend bewertet.

 

Der vollständige Test ist im dlz agrarmagazin März 2017 erschienen.

Noch kein dlz-Leser? Testen Sie hier unsere Angebote!

Auch interessant